Private Rentenversicherung

Heutzutage ist eine private Rentenversicherung unerlässlich, denn die gesetzliche Rente reicht nicht mehr, um im Alter seinen Lebensstandart zu halten. Besonders lohnend für Arbeitnehmer ist eine Altersvorsorge , die von dem Arbeitgeber unterstützt wird. So kann man für seine private Rente monatlich einen gewissen Betrag vom Bruttoverdienst einzahlen oder aber die flexible Einzahlung wählen, wenn man kein regelmäßiges Gehalt bezieht. Egal welche Art der Arbeitnehmer wählt, er kann durch die staatliche Förderung von einem attraktiven Steuervorteil profitieren. Zudem sind die eingezahlten Beträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bis zu 2.640,-€ jährlich sozialabgabenfrei. Das heißt, das man beispielsweise 100€ vom Bruttoverdienst in die private Rentenversicherung investiert, beim Nettoverdienst im Endeffekt jedoch nur 45€ abgezogen werden.

Neben der Möglichkeit, sich die Rente lebenslang monatlich auszahlen zu lassen, kann man sich den Betrag auch als Kapitalauszahlung vergüten lassen. Ein weiterer, wichtiger Vorteil dieser privaten Rentenversicherung ist, dass der Arbeitnehmer die Versicherung auch bei einem Arbeitgeberwechsel weiterführen kann. Dies kann entweder privat oder aber über den neuen Arbeitgeber geschehen. Darüber hinaus ist die Altersvorsorge sowohl vor einer möglichen Insolvenz, als auch vor einer Anrechnung auf das Arbeitslosengeld II im Falle einer Arbeitslosigkeit sicher.

Neben der klassischen privaten Rentenversicherung gibt es jedoch auch weitere Möglichkeiten, sich für die Rentenzeit abzusichern. Der Renten-Fond beispielsweise setzt sich aus einer privaten Rentenversicherung und einem Fondsparplan zusammen, der meist aus Aktien besteht. Daneben können aber auch Immobilien-, Garantie und Mischfonds gewählt werden. Neben dem Vorteil, dass die fondsgebundene Rente mit einer staatlich geförderten Riester- oder Rüruprente verbunden werden kann, können hiermit auch Gewinne erzielt werden. Doch die Nachteile sollten in diesem Zusammenhang auch beachtet werden. Denn aufgrund der schwer vorhersagbaren Entwicklung von Aktien oder Immobilienfonds, kann dem Verbraucher kein konkreter Betrag im Alter versprochen werden. Daher ist es oftmals von Vorteil, einen Teil der Fondsrente in sogenannte Garantiefonds zu investieren. Diese bieten zwar keine großen Gewinne, aber zumindest eine gewisse Sicherheit für die Anleger.