Nebenkosten bei Finanzierung

Eigentumswohnung: Nebenkosten bei Finanzierung einplanen
Eigentumswohnungen gelten als eine besonders pflegeleichte Form der Wohnimmobilie. Denn während sich Hausbesitzer eigenständig um die Instandhaltung ihres Eigenheims bemühen müssen, kümmert sich bei Eigentumswohnungen die Hausverwaltung um die notwendigen Reparaturen und Versicherungen am Haus. Für Reinigungsarbeiten an Treppenhaus und Gehwegen sowie für erforderliche Gartenarbeiten engagiert der Vermieter meist ein externes Dienstleistungsunternehmen. Doch so viel Bequemlichkeit fordert auch einen gewissen Preis, den potentielle Wohnungskäufer bei der Finanzierung ihrer Eigentumswohnung berücksichtigen sollten.

Beim Kauf einer Eigentumswohnung fallen neben dem Preis für das Objekt jeden Monat auch eine ganze Reihe verschiedener Wohnnebenkosten an. Zu den laufenden Kosten von Eigentumswohnungen gehören finanzielle Aufwendungen für Wasser, Heizung, Reinigung, Hausmeister und Müllabfuhr. Neben diesen Posten, die auch in Mitwohnungen anfallen, kommen bei Eigentumswohnungen zusätzliche Beträge für die Wohngebäudeversicherung, für anfallende Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie ein gewisses Entgelt für den Vermieter hinzu.

Nebenkosten bei der Finanzierung berücksichtigen

Diese finanziellen Aufwendungen werden zu unterschiedlichen Anteilen von allen Wohnparteien eines Wohnhauses getragen. Um die Gemeinschaftsausgaben an der Wohneigentumsanlage decken zu können, zahlen alle Wohnungseigentümer ein so genanntes Wohngeld, manchmal auch Hausgeld genannt. Im monatlich zu zahlenden Wohngeld sind neben den genannten Posten auch Zahlungen enthalten, die als finanzielle Rücklage zur Deckung größerer Reparaturkosten zurückgelegt werden. Reichen die Rücklagen nicht aus, um beispielsweise die Kosten einer Erneuerung der Außenfassade zu tragen, dann werden die Wohnungseigentümer erneut zur Kasse gebeten. Wie auf http://schlossallee.de/ zu lesen ist, sind Eigentumswohnungen ein gewisser Luxus, den sich auch aufgrund der anfallenden Zusatzkosten nicht jeder leisten kann.

Von den Käufern einer Eigentumswohnung werden die zusätzlichen Kosten für Instandhaltung und Co. häufig unterschätzt. Sie sollten jedoch bei der Finanzierungsplanung auf jeden Fall berücksichtigt werden, um böse Überraschungen bei der Finanzierung zu vermeiden. Am besten schon vor dem Erwerb sollten Immobilienkäufer kalkulieren, wie hoch die zusätzlich anfallenden monatlichen Kosten ausfallen werden.

Nebenkosten vor Wohnungskauf vergleichen

Bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist oft ein Blick in die Nebenkostenabrechnungen der vergangenen Jahre aufschlussreich. Potentielle Käufer haben in der Regel ein Recht darauf, derartige Dokumente einsehen zu dürfen. Zudem kann man den Vermieter auch danach fragen, ob in nächster Zeit größere Reparaturarbeiten anstehen und wie hoch die angesparten Rücklagen der Hausgemeinschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind. Achten Sie zudem auf die Aufteilung der einzelnen Kostenpunkte. In der Gemeinschaftsordnung wird üblicherweise aufgeschlüsselt, wie sich das Wohngeld zusammensetzt. Der Verteilungsschlüssel gibt zudem darüber Aufschluss, wie viel Wohngeld jede Partei der Hausgemeinschaft zu entrichten hat. Handelt es sich bei der favorisierten Eigentumswohnung um ein neues Objekt, dann sollten pro Quadratmeter Wohnfläche etwa drei Euro Nebenkosten pro Monat veranschlagt werden.