Haustier Krankenversicherung

Tierarztrechnungen können gerade bei schweren oder chronischen Krankheiten schnell in die Höhe gehen. Da es keine gesetzlichen Krankenversicherungen für Haustiere gibt, muss der Halter selbst die Kosten für die Behandlung übernehmen. In diesem Fall können sich manche Besitzer schnell in finanzielle Schwierigkeiten bringen.

Wie es auch eine Krankenversicherung für den Menschen gibt, kann auch eine private Krankenversicherung für das Haustier abgeschlossen werden. Ob Hunde oder Katzen, bei vielen Haustieren lohnt sich die Versicherung allein schon für die Vorsorgeuntersuchungen. Neben der Prävention können Unfallbehandlungen, Operationen oder stationäre Behandlungen übernommen werden und den Halter damit finanziell entlasten. Je jünger das Tier ist, bei Eintritt in die Versicherung, desto geringer ist der Beitrag im Monat. Die unterschiedlichsten Behandlungsmethoden, selbst Homöopathie oder Akupunktur, können von der Versicherung mit abgedeckt sein.

Auch wenn es sich um eine Vollversicherung handelt, es müssen nicht gleich alle Kosten übernommen werden. Hierbei sollte immer auf die Konditionen geachtet werden, wenn die Versicherung abgeschlossen wird. Bei der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung werden die Impfungen und Medikamente oft nur bis zu einem bestimmten Beitrag im Jahr abgedeckt. Alles, was darüber hinaus geht, muss vom Halter selbst bezahlt werden. Generell werden von einer Vollversicherung jedoch ambulante und stationäre Kosten bei Krankheit oder Unfall übernommen. Muss das Tier operiert werden, gibt es auch hier Einschränkungen. Diese hängen mit dem Alter des Tieres zusammen. Bei einem Hund, der älter als fünf Jahre ist, können beispielsweise Anteile an Selbstbeteiligung zu einem gewissen Prozentsatz anfallen.

Wer keine Vollversicherung als Krankenversicherung für sein Haustier abschließen will, kann sich für eine Teilversicherung entscheiden. Diese Variante kennt man schon vom Auto. So gibt es beispielsweise eine OP-Versicherung, die einen monatlich geringen Beitrag hat und bei allen Operationen die Kosten übernimmt. Das sind die höchsten Kosten, die bei einem Tierarzt bezahlt werden können. Um sich nicht in eine finanzielle Notlage zu bringen, sollten auch diese Versicherungen auf ihren Nutzen und Schutz hin geprüft werden. Viele unterscheiden sich zwar nicht vom Beitrag, jedoch von den garantierten Leistungen. Ein Vergleich ist angemessen.
Quelle: www.Tiergeschenke.com/Blog/